Die ASF zu Besuch Kappelrodeck

Arbeitsgemeinschaften

Der Ausflug der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen/Ortenau führte eine Gruppe von fünfzehn Frauen Mitte Juli ins Achertal. Besucht wurde die Brennmeisterin Ursula Baßler, die den interessierten SPD-Frauen den Schnapsbrennerinnenhof „Heidenhof“ in Kappelrodeck vorstellte. Dass auch die Frauen ein gehöriges Wörtchen beim Thema hochwertige Spirituosen-Herstellung mitreden können, hat Ursula Baßler bei dieser Führung unter Beweis gestellt. Auch – so erfuhr die Besuchergruppe – erhielt sie nicht nur ihren Meisterbrief, sondern wurde bereits mit neun Goldmedaillen und zwei Ehrenpreisen ausgezeichnet.

„Das Brennen war schon immer meine Leidenschaft", betonte Ursula Baßler. Die Brennkunst hat sie schon von klein auf im elterlichen Betrieb gelernt und dann die Kunst – wie viele ihre Kolleginnen und Kollegen – im Laufe der Jahre graduell verfeinert. In jüngster Zeit hat sie sich den Likören verschrieben. Manche davon entstehen in einem einjährigen Herstellungsprozess. Wichtig für Ursula Baßler ist, dass nur natürliche Stoffe und keine Zusatzmittel verwendet werden. Aufgrund der kleinen Produktionsmengen und der handwerklichen Herstellung kann in diesem Bereich manche Nische besetzt werden, was sich auch entscheidend auf den Wettbewerb auswirke. Aber auch das Thema Betriebswirtschaft spielt eine große Rolle, damit man am Markt bestehen kann, betonte Ursula Baßler.

Nach der Kleinbrennereibesichtigung gab es eine Verkostung mit insgesamt acht verschiedenen Kostproben von Destillaten, Kräuterschnäpsen und Likören, dazu eine deftige Brotzeit mit Mineralwasser und hauseigenem Apfelsaft

 
 

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Das ist der Widerspruch unserer Zeit, dass der Mensch die Urkraft des Atoms entfesselte und sich jetzt vor den Folgen fürchtet...
[Godesberger Programm der SPD, 1959]

 

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