Matthias Katsch ist neuer Kreisvorsitzender der SPD Ortenau

Veröffentlicht am 04.07.2021 in Kreisverband

Matthias Katsch

Mit 93 Prozent der Stimmen hat die Mitgliederversammlung der SPD Ortenau den Offenburger Matthias Katsch zum neuen Vorsitzenden des Kreisverbandes gewählt. Karl-Rainer Kopf aus Schwanau war nach 18-jähriger Mitgliedschaft im Vorstand nicht zur Wiederwahl angetreten.

Eine konsequente Erneuerung der SPD, auch im Ortenaukreis, kündigte der frisch gewählte Vorsitzende Matthias Katsch den Genossen an. Diese habe auf Bundesebene mit der Wahl einer neuen Parteiführung begonnen, die im Team zusammenarbeite, und so werde auch er es auf Kreisebene pflegen, sagte Matthias Katsch. Er war vor einem halben Jahr auch schon als Kandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis Offenburg nominiert worden. „Wir werden über unsere inneren Strukturen, über unsere Parteiarbeit und unsere Beteiligung nachdenken müssen in den kommenden Jahren. Und wir werden wieder lernen müssen, mehr hinzuhören“, kündigte er an.

Zunächst aber wolle man die Bundestagwahl erfolgreich gestalten. „Wir stehen vor einem Jahrzehnt der Veränderung. Es geht um die Zukunft unseres Landes, unserer Welt. Wir haben den Vorsprung, den wir in der Klimaschutzpolitik einmal hatten, unter der scheidenden Bundeskanzlerin verspielt. Es geht längst nicht mehr nur darum, den Klimawandel zu stoppen. Es geht auch bereits darum, die Auswirkungen steigender Temperaturen zu bewältigen. Das wird große Anstrengungen erfordern, die kein Land allein bewältigen kann. Es kommt mehr denn je darauf an, dass wir Probleme gemeinsam angehen“, betonte Katsch.

Der neu gewählte Vorsitzende rief die Partei zu einem geschlossenen Wahlkampf auf: „Veränderungen und Wandel brauchen Mut. Ich habe diesen Mut, die SPD hat diesen Mut. Das zeichnet die Sozialdemokratie seit Beginn ihres Bestehens an aus. Ich mache mir daher auch keine Sorgen um die Zukunft unserer Partei: weil wir gebraucht werden“, konstatierte Katsch, der sich als Sprecher der Betroffeneninitiative Eckiger Tisch ehrenamtlich gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Rund 80 Genossen haben an der Mitgliederversammlung in der Mönch-Richo-Halle in Gengenbach-Reichenbach teilgenommen, darunter auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner aus dem Wahlkreis Lahr/Emmendingen und der ehemalige Oberbürgermeister von Lahr, Wolfgang Müller. Beide verabschiedeten den Schwanauer Unternehmer Karl-Rainer Kopf aus dem Amt und bedankten sich für sein fast zwei Jahrzehnte währendes Engagement in der Partei. Kopf war nach 18-jähriger Mitgliedschaft im Vorstand nicht zur Wiederwahl angetreten. Er wünschte seinem Nachfolger sowie dem neuen Vorstand viel Erfolg im Amt und versprach beiden Bundestagskandidaten seine volle Unterstützung im anstehenden Wahlkampf.

Katsch wurde mit 70 Stimmen der 75 Stimmberechtigten in sein neues Amt gewählt. Das entspricht einer Zustimmung von 93,33 Prozent. Zu Stellvertretern bestimmten die Genossen Erdi Ayhan aus Renchen, Martine De Coeyer aus Gengenbach und Sascha Dühmke aus Lahr. Einstimmig wurde Ute Seiler aus Berghaupten zur Kassiererin gewählt. Schriftführer bleibt Tunahan Yildirim aus Lahr, neue Pressesprecherin ist Saskia Ganter aus Oberkirch. Beisitzer im Vorstand sind Andrea Ahlemeyer-Stubbe (Gengenbach), Eric Bauer (Kehl), Richard Groß (Offenburg), Helmut Lind (Rheinau), Frank Meier (Oberkirch), Helga Pfahler (Hohberg), Georg Wegmann (Kappel-Grafenhausen) und Marion Selent (Offenburg).

 
 

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Der mögliche Einsatz von bewaffneten Drohnen wirft viele wichtige Fragen auf. Ist es verantwortbar, sie unter engen Voraussetzungen und unter den Regeln des Völkerrechts einzusetzen, um das Leben von Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz zu schützen?

Als SPD stehen wir bei der Beantwortung in einem Spannungsfeld zwischen zwei unserer zentralen Grundsätze: "Nein" zu Aufrüstung und "Ja" zum bestmöglichen Schutz unserer Truppen.

Wir wollen deshalb gemeinsam mit euch und SPD-Fachpolitiker*innen intensiv die verschiedenen ethischen, rechtlichen und sicherheitspolitischen Aspekte dieser Frage beleuchten. Diskutiert mit:

Gute Nachrichten für 430.000 Beschäftigte und ihre Familien in Baden-Württemberg übermitteln SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken und SPD-Landesvorsitzender Andreas Stoch: "Von einem Mindestlohn von 12 Euro werden sehr viele Menschen profitieren. Mehr Einkommen, mehr Sicherheit, aber auch mehr Kaufkraft und mehr Wohlstand und damit eine bessere Zukunft."

Laut Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) gab es im Jahr 2020 430.000 Vollzeitbeschäftigte in Baden-Württemberg mit einem Einkommen von unter 2284 Euro brutto, also mit einem Stundenlohn von unter 12 Euro. "Genau diese hart arbeitenden Menschen werden von der Anhebung des Mindestlohns profitieren", so Saskia Esken.

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass Frauen häufiger im Niedriglohnsektor beschäftigt sind als Männer. In Baden-Württemberg beträgt der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohn insgesamt 13,7 Prozent, doch die Frauen sind zu 22,4 Prozent und damit fast doppelt so häufig betroffen. "Die Erhöhung des Mindestlohns ist damit auch eine längst überfällige Gleichstellung der Arbeit von Männern und Frauen", stellt Andreas Stoch am Samstag im Rahmen des politischen Jahresauftakts der SPD Baden-Württemberg heraus. "Gerade in Zeiten, in denen wir um jede einzelne Fachkraft kämpfen, darf das Geschlecht keinen Unterschied machen in der Entlohnung von Arbeit", hält Saskia Esken fest. Die Landesspitze der SPD Baden-Württemberg kam am Freitag und Samstag zu ihrem Spitzentreffen und politischen Jahresauftakt zusammen.

Die 22 Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg haben einen neuen Vorsitz gewählt: Martin Gerster aus Biberach wird als Vorsitzender die Landesgruppe anführen, stellvertretende Landesgruppenvorsitzende sind Derya Türk-Nachbaur aus Schwarzwald-Baar und Isabel Cadmartori aus Mannheim. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Fionn Grosse

In der vergangenen Woche haben wir Olaf Scholz zum vierten sozialdemokratischen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Das war für uns SPD-Abgeordnete ein ganz besonderer Moment. Heute hat Olaf Scholz seine erste Regierungserklärung als Bundeskanzler vor dem Bundestag abgegeben. Er hat darin die wichtigsten Herausforderungen benannt, die vor uns liegen - und deutlich gemacht, wie wir die anstehenden Veränderungen zum Wohle der Menschen in unserem Land gestalten werden. Dieses Jahrzehnt wird ein Jahrzehnt des Fortschritts und Wandels sein. Wir werden neue Sicherheit durch Wandel schaffen - und wir werden für Sicherheit im Wandel sorgen.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch zeigte sich in Berlin erfreut über die Ergebnisse des Bundesparteitags: "Mit Saskia Esken und Lars Klingbeil als starkes Team an unserer Spitze, und mit Kevin Kühnert als neuer Generalsekretär, können wir als SPD geschlossen in ein sozialdemokratisches Jahrzehnt starten. Alle drei haben in den letzten Jahren und in diesem Bundestagswahlkampf gezeigt, dass sie Respekt und Zusammenhalt leben, dass sie wissen, warum Kontinuität wichtig ist und wie Fortschritt geht. Und vor allem, dass sie für eine wirklich soziale Politik stehen, die echte Verbesserungen für alle Menschen im Land bedeuten.” Das ist eine starke Spitze für eine moderne, junge und vielfältige Partei, die den richtigen Plan hat für unsere Zukunft!

Nach zahlreichen Veranstaltungen zum Austausch in Ortsvereinen und mit Mitverhandler*innen auf Landesebene wurde heute auf einem hybriden Parteitag mit einer deutlichen Mehrheit von 98,8 Prozent der Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auch innerhalb der SPD beschlossen. SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch zeigte sich in Berlin erfreut über die große Zustimmung: "Dieses Ergebnis spricht für die sozialdemokratischen Inhalte in einem Koalitionsvertrag, der greifbar und mit klaren Vorhaben und Ansprüchen auf der Seite aller Menschen in Deutschland steht. Für mehr Respekt, Zusammenhalt, und für eine umfassende Modernisierung unseres Landes. Auch persönlich bin ich sehr stolz auf das, was wir gemeinsam verhandelt haben, denn mit diesem Vertrag kommen neben dem Bürgergeld, den 12 Euro Mindestlohn, der Kindergrundsicherung, mehr ambitioniertem Klimaschutz und 400.000 neuen Wohnungen auch spürbare Verbesserungen und massive Investitionen für gleiche Bildungschancen für alle Kinder. Jetzt gilt es, dass wir mit Olaf Scholz als Kanzler und gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern in Bund und Ländern den Fortschritt anpacken."



Berlin, 4.12.2021

SPD-Generalsekretär Sascha Binder kommentiert die Äußerung von Landesgesundheitsminister Manfred Lucha, er brauche mit Blick auf den Corona-Krisenstab der Bundesregierung ,keinen General, der uns sagt, was wir zu tun haben. Das wissen wir!‘ wie folgt:



"Leider hat man bei Herrn Lucha in dieser Krise nur selten den Eindruck, er wisse, was zu tun ist. In Baden-Württemberg werden derzeit Menschen nach vierstündigem Anstehen in der Kälte abgewiesen, weil zu wenig Impfstoff vorhanden ist. So lange solche Zustände herrschen und die Landesregierung nicht alle Maßnahmen ergreift, die jetzt schon möglich sind, sollte Minister Lucha seine unqualifizierten Belehrungen einfach sein lassen. Der Minister ist gut beraten, künftig eng mit dem Corona-Krisenstab der Bundesregierung zusammenzuarbeiten, der zu Beginn dieser Woche seine Arbeit aufnimmt."



"Im Übrigen haben es die Länder mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz derzeit selbst in der Hand, die notwendigen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu verhängen. Wer jetzt in Berlin nach einer Bundesnotbremse und der epidemischen Notlage ruft, hätte in Stuttgart schon längst für geschlossene Clubs, Bars und Geisterspiele sorgen können. Die von Lucha geforderten Kontaktbeschränkungen sind nach aktueller Rechtslage im privaten sowie öffentlichen Raum möglich. Das kann die Landesregierung sofort anordnen, wenn sie es für erforderlich hält."



Stuttgart, 29.11.2021

SPD-Landeschef Andreas Stoch äußert sich zum heute in Berlin vorgestellten Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grüne und FDP: "Ich freue mich, dass das neue Regierungsbündnis in Berlin unter Dach und Fach ist. Die Ampel steht für eine Fortschrittsregierung, die mit Olaf Scholz an der Spitze das Land neu aufstellen und in eine gute Zukunft führen wird."

SPD-Landeschef Andreas Stoch begrüßt es, dass Saskia Esken und Lars Klingbeil für die neue Doppelspitze der SPD kandidieren:

"Mit diesem Personalvorschlag gelingt der Parteispitze ein wichtiges Signal: Die Geschlossenheit der Partei war, ist und wird auch zukünftig ein wichtiger Teil des Erfolgs sein. Saskia Esken und Lars Klingbeil werden ein starkes Team an der Spitze der Partei bilden, das gleichzeitig für Kontinuität und Aufbruch steht."

Der 26. Oktober 2021 ist ein besonderer Tag. 30 Tage nach der Bundestagswahl hat sich der 20. Deutsche Bundestag gestern konstituiert. Das ist ein Tag unserer Demokratie und der Grundrechte in der Bundesrepublik. Mit der Konstituierung wird das Ergebnis der Bundestagswahl umgesetzt. Die SPD ist als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen und stellt künftig im neuen Bundestag die größte Fraktion mit 206 Abgeordneten.