Matthias Katsch wurde zum Kandidaten für die Bundestagswahl nominiert

Veröffentlicht am 15.12.2020 in Wahlkreis

Matthias Katsch

Bei einer Wahlkreiskonferenz der SPD Ortenau in der Kinzighalle in Gengenbach wurde am 12. Dezember 2020 Matthias Katsch zum Kandidaten im Wahlkreis Offenburg für die kommende Bundestagswahl gewählt.

Die Veranstaltung in der Kinzigtalhalle fand Corona-bedingt mit einem Hygienekonzept statt. Die  Mitglieder trafen sich mit MNS und in ausreichendem Abstand in der großzügigen Halle.

Bei der Abstimmung setzte sich Matthias Katsch gegen den spontan kandidierenden Offenburger Peter Krause  mit 15:3 Stimmen durch.

Die Vorstellungsrede des 57-jährigen, der in Berlin geboren wurde und seit 2007 in Offenburg lebt, wurde auf der Facebook-Seite des Ortsvereins Offenburg live gestreamt und kann dort auch nachgeschaut werden.

Chancengleichheit für alle Kinder, einen Aktionsplan zum besseren Schutz vor sexueller Gewalt, einen aktiven Sozialstaat, der auch im digitalen Zeitalter alle Bürger*innen schützt – mit diesen Vorstellungen wirbt Matthias Katsch um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in der Ortenau.  „Bei den notwendigen Maßnahmen, um dem Klimawandel zu begegnen, muss es sozial gerecht zugehen. Wir brauchen eine umweltfreundliche Verkehrspolitik, die gute Anbindungen in der Region schafft und der Lage der Ortenau im Herzen von Europa gerecht wird.“ so beschreibt er weitere Schwerpunkte seines Wahlkampfs.

Vita - der gebürtige Berliner

Matthias Katsch wurde 1963 in Neukölln, im damaligen West-Berlin geboren. Nach dem Abitur am Berliner      Canisius-Kolleg der Jesuiten studierte er in Berlin und München Politikwissenschaft und Philosophie.

Er ist seitdem in der Erwachsenenbildung und als Publizist tätig. Als selbständiger Managementtrainer führte er Schulungen und Seminare in Unternehmen in Veränderungsprozessen durch.

In seiner Schulzeit war er durch zwei Jesuiten-Priester sexuell misshandelt worden. Nachdem er lange darüber geschwiegen hatte, ging er mit anderen Betroffenen 2010 an die Öffentlichkeit. Als Gründer und Sprecher der bundesweit tätigen Betroffeneninitiative „Eckiger Tisch“ setzt er sich für Aufarbeitung, Hilfe und Unterstützung für die Betroffenen und eine angemessene Entschädigung durch die Kirche ein.

Matthias Katsch ist verheiratet und lebt seit 2007 in der Offenburger Innenstadt. Während seiner Vorstellung dankte er seinem anwesenden Mann. Durch dessen Tätigkeit als Ingenieur für ein Offenburger Maschinenbauunternehmen, ist dieser letztlich für den Umzug von Berlin in die Ortenau verantwortlich.

Weitere Informationen zum Wahlkampf wird es in Zukunft auf der Webseite von Matthias Katsch sowie in den Sozialen Medien geben.

Matthias Katsch freut sich schon auf den Wahlkampf, obwohl die besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie eine Herausforderung für den politischen Wettbewerb sind.

„Wie in jeder Krise werden vergangene Versäumnisse offengelegt, aber es bieten sich auch neue Chancen. Die will ich nutzen."

 

 
 

Termine

Alle Termine öffnen.

11.12.2023, 19:00 Uhr Kreisvorstandsitzung der SPD Ortenau (Präsens)

12.01.2024, 17:00 Uhr Spitzentreffen

13.01.2024, 10:00 Uhr Jahresauftakt

20.01.2024 - 20.01.2024 Ab in den Wahlkampf – Frauen-Empowerment-Workshop zur Kommunalwahl
Du hast Lust, dich bei der #Kommunalwahl 2024 aufstellen zu lassen, weißt aber nicht, was im Wahlkampf …

26.01.2024, 15:30 Uhr Präsidium

28.01.2024, 10:30 Uhr Bundesvertreter:innenversammlung Europawahl 2024

Alle Termine

Suchen

SPD Baden-Württemberg

In den letzten Wochen und Monaten gab es zahlreiche Diskussionen um den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2024 und darin enthaltene Kürzungen. Als SPD-Fraktion haben wir zusammen mit den Koalitionspartnern in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zahlreiche Verbesserungen erreicht.

Ein souveränes, demokratisches und soziales Europa ist die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit - dieses Signal ging vom Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg in Heilbronn aus. Mit einem starken Ergebnis wählte die Südwest-SPD René Repasi zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl 2024 und zeigte sich auch in schwierigen Fragen der Asyl- und Geflüchtetenpolitik geschlossen.

Am 9. Juni 2024 wird das Europäische Parlament neu gewählt. Baden-Württemberg steht nicht nur geographisch im Zentrum Europas. Wirtschaftlich, kulturell und für viele auch persönlich ist die Europäische Union für die Zukunft unseres Landes nicht wegzudenken. Für diese wichtige Wahl werden wir uns auf unserem Landesparteitag am Samstag, 21.10.2023 in Heilbronn inhaltlich und personell stark aufstellen.

SPD-Landeschef Andreas Stoch zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Hessen und Bayern:



"Der heutige Wahlabend ist bitter für die Sozialdemokratie. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Hessen und Bayern stellen uns als SPD nicht zufrieden. Die Ursachen sind sicherlich komplex, doch fest steht: Wir sind jeweils hinter unseren Ansprüchen und unserem Potential zurückgeblieben."

Der Generalsekretär der SPD Sascha Binder zu den Umfrageergebnissen:


"Mit 12% im Land können wir als SPD nicht zufrieden sein. Unsere Hausaufgaben in Berlin und Stuttgart sind völlig klar. Wir wollen Lösungen für die Probleme der Menschen im Land und dafür werden wir uns auch weiter einsetzen!"

"Es geht leider nicht um Lösungen für Baden-Württemberg, sondern um persönlichen Machterhalt", so der Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg Sascha Binder.

SPD-Generalsekretär: Jetzt zeigt sich, wie in dieser Koalition gespielt wird

"Das grün-schwarze Eigenlob für die erste Halbzeit dieser Legislatur ist noch nicht einmal im Altpapier, da zeigt sich, wie in dieser Koalition wirklich gespielt wird", kommentiert SPD-Generalsekretär Sascha Binder: "In den ersten zweieinhalb Jahren haben Grüne und CDU noch fast nichts auf die Beine gestellt, und nun wird klar, dass sie in den restlichen zweieinhalb Jahren auch nichts mehr auf die Beine stellen werden. Statt zu regieren, bricht jetzt das große Hauen und Stechen um die Macht los."

SPD-Generalsekretär Sascha Binder wirft Landesfinanzminister Dr. Danyal Bayaz vor, mit seiner Forderung zur Erhöhung des Renteneintrittsalters die Lebensrealität vieler Bürgerinnen und Bürger im Land völlig zu verkennen: "Es geht doch beim Renteneintrittsalter nicht nur um Dachdecker:innen. Es geht um körperliche, aber auch um psychische Belastungen. Diese Realität scheint dem Influencer Bayaz, der im Nebenberuf Minister ist, gänzlich fremd.

Es wäre wünschenswert, wenn der Finanzminister sich stärker mit der Lebensrealität vieler hart arbeitender Menschen im Land beschäftigen würde. Anstatt über eine Erhöhung des Renteneintrittsalters zu fabulieren, müssen wir auf flexible Übergänge in den Ruhestand setzen."

Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein. Ein wichtiger Beitrag dazu ist, die Wärmeversorgung klimafreundlich umzustellen. Das schaffen wir mit der Reform des Gebäudeenergiegesetzes. Dabei war uns besonders wichtig, Klimaschutz und sozialen Zusammenhalt zu verbinden und die Wärmewende massiv zu fördern. Nur, wenn alle mitmachen können und niemand überfordert wird, kann Klimaschutz erfolgreich sein. Das haben wir Sozialdemokrat:innen in den Gesprächen zum Gebäudeenergiegesetz durchgesetzt und den Entwurf der Bundesregierung noch einmal deutlich verbessert. Der Beschluss des Gesetzes war für die letzte Sitzungswoche im Juli vorgesehen, nun wurde er auf Anfang September verschoben. In der Sache ändert sich dadurch nichts.

Das Europäische Parlament hat sich heute für ein wirksames europäisches Lieferkettengesetz ausgesprochen. Zukünftig sollen Unternehmen nach Willen des Parlaments Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschädigungen entlang ihrer globalen Lieferketten übernehmen.