SPD Mannheim ehrt Jubilare für langjährige Mitgliedschaft

Veröffentlicht am 13.11.2017 in Ortsverein

Die Mannheimer SPD hat im feierlichen Rahmen im Gemeindezentrum der Gnadenkirche im Stadtteil Gartenstadt ihre Jubilare für langjährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. „Wir feiern in diesem Jahr nicht nur das 150. Jubiläum der SPD Mannheim, sondern ehren insgesamt 2565 Jahre SPD- Mitgliedschaft“, hob SPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Katzmarek in seiner Begrüßung hervor und verwies auf die besondere Bedeutung dieses Jahres für die Mannheimer SPD.

Die Ehrung nahm er gemeinsam mit der SPD-Landesvorsitzenden Leni Breymaier vor, die obwohl gebürtige Schwäbin, im Jahr 1982 ausgerechnet in Mannheim in die SPD eingetreten ist. Katzmarek und Breymaier bedankten sich bei Jubilaren, die 10, 25, 40, 50, 60 und 65 Jahre Mitglied der SPD sind, für ihre jahrzehntelange Treue und ihren Einsatz für die Werte der Sozialdemokratie.

Höhepunkt des Nachmittags war die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft von Gerald Kleiner (Ortsverein Neckarstadt West), Hans Staudt (Ortsverein Feudenheim) und Peter Wieder (Ortsverein Rheinau). Alle drei traten 1957 in die Partei ein, das Jahr, in dem die römischen Verträge unterzeichnet wurden, das Gesetz zur Gleichbehandlung von Frau und Mann in Kraft trat und der bis heute letzte sozialdemokratische Ministerpräsident Bayerns zurücktrat.

Breymeier rief dazu auf, auch zukünftig gemeinsam gegen die andauernden Grenzüberschreitungen beispielsweise der AfD in Deutschland, von Trump in den USA und Le Pen in Frankreich zu kämpfen. „Die Zukunft darf nicht den Nationalisten überlassen werden“, appelierte sie an die Genossinnen und Genossen. Angesichts von bislang 116 Neumitgliedern in Mannheim seit Jahresbeginn, darunter überwiegend jungen Menschen, dürfen sich die langgedienten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten über tatkräftige Unterstützung freuen. „Aus der SPD tritt man nicht aus, das ist eine Haltungsfrage“, für diese Aussage erhielt Breymaier viel Applaus ebenso für ihren Appel, dass die SPD alle Menschen im Blick haben müsse.

Viele Gespräche drehten sich dann auch um die Frage, wie es für die SPD angesichts der verlorenen Bundestagswahl weitergeht. Auch wenn weder junge noch ältere Genossinnen und Genossen Patentrezepte präsentieren konnten, so einig war man sich, stolz auf die Mitgliedschaft in einer ehrwürdigen Partei wie der SPD zu sein und auch in Zukunft gemeinsam die Werte „Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität“ hochhalten zu wollen.

 
 

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"Ich kenne wenige Leute in der SPD, die begeistert von einer großen Koalition sind. Ich bin es auch nicht. Die Skepsis bleibt.

Ich bin dafür, auf der Basis der Sondierungsergebnisse Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Ich freue mich auf die Debatte in der Partei in den nächsten Tagen und beim Bundesparteitag. Und auf mögliche Verhandlungen.

Beim heutigen Spitzentreffen und politischen Jahresauftakt der SPD Baden-Württemberg wurde über die Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert und das Positionspapier "Arbeit und Fortschritt in einer neuen Zeit gestalten!" verabschiedet. Zu Gast waren Dr. Raúl Rojas, Professor für Informatik und künstliche Intelligenz an der Freien Universität Berlin und Alfred Löckle, Gesamtbetriebsratsvorsitzender bei Bosch.

Die SPD Baden-Württemberg hat sich im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie solidarisch mit den Beschäftigten erklärt.

"Vor allem die Forderungen nach einer möglichen Reduzierung der Wochenarbeitszeit und die Einführung tariflicher Sozialleistungen sind ein entscheidender Schritt in Richtung moderner Arbeitsverhältnisse", erklärte die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier beim politischen Jahresauftakt der SPD Baden-Württemberg in Stuttgart.

23.12.2017 17:41
Frohe Weihnachten.
Liebe Genossinnen und Genossen,

das hat mich umgehauen: So viele Mails, Briefe, Messenger-Nachrichten, Anrufe von euch und auch von außerhalb der Partei. Und alle zum Thema, wie sich die SPD nach dem überraschenden Scheitern der Jamaika-Sondierungen verhalten soll. Habt herzlichen Dank für eure klugen, kritischen, zornigen, hilfreichen Botschaften. Es ging um dreierlei: Große Koalition? Minderheitsregierung? Neuwahlen? Die Mehrheit der Zurufe sprach sich für eine Minderheitsregierung aus.

"Ich unterstütze den Vorschlag, nun in Sondierungsgespräche mit CDU und CSU zu gehen - und zwar konstruktiv und weiterhin ergebnisoffen, ausdrücklich. Klar ist: Das werden keine einfachen Sondierungen. In jedem Fall reden wir über eine mögliche Regierungsbildung anhand von Inhalten. Es geht um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, um soziale Sicherheit, um die Erneuerung unseres Landes. Ja oder Nein - und wenn Ja wie -, das kann nur anhand von Inhalten beurteilt werden. Ein Weiter-so gibt es in keiner Konstellation. Und auf eine Selbstinszenierung wie in den Jamaika-Sondierungen können wir gut verzichten."

Vor den Warnstreiks von verdi an den Uniklinika in Tübingen und Freiburg diese Woche erklärt sich die SPD Baden-Württemberg solidarisch mit den Beschäftigten. "Das ganze Pflegesystem ist völlig unterfinanziert und die Beschäftigten in der Pflege völlig überlastet. So kann es nicht weitergehen", sagte SPD-Generalsekretärin Luisa Boos. "Das Thema hat im Bundestagswahlkampf eine große Rolle gespielt, jetzt redet kaum mehr jemand davon. Es wird Zeit, dass wir gemeinsam mit den Beschäftigten den politischen Druck erhöhen."

Leni Breymaier und Ute Vogt sind beim Bundesparteitag in den Parteivorstand gewählt worden. Sie gehören nun zu den insgesamt 35 Beisitzern, Vogt war dies bereits. „Ich freue mich, dass wir von zwei starken Frauen im PV vertreten werden. Wir werden Hand in Hand an der Erneuerung der SPD weiterarbeiten“, so Generalsekretärin Luisa Boos. Breymaier wurde in der Nachfolge von Vogt auch ins Präsidium gewählt. Peter Friedrich, acht Jahre für die SPD Baden-Württemberg im Vorstand, hatte nicht erneut kandidiert. Dem ehemaligen Europaminister wurde herzlich gedankt.

"Das war eine gute Debatte. Sie hat gezeigt: Es geht um Inhalte, nicht um die politische Farbenlehre. Klar ist, dieses Votum bedeutet keine Vorfestlegung auf eine der möglichen Varianten."

Katja Mast ist seit Montag stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Die 153 SPD-Abgeordneten wählten Mast zur Stellvertreterin von Andrea Nahles.

Ab sofort gehört Mast damit zur engen Führungsspitze der SPD-Bundestagsfraktion und verantwortet die Themenbereiche Arbeit, Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie ist für die gesamte Strategie und die parlamentarischen Abläufe in ihren Bereichen zuständig. Zudem führt sie Verhandlungen mit den politischen Mitbewerbern. Die Fraktionsvorsitzende Nahles und die Fraktion als Ganzes bei Terminen zu vertreten, kommt ebenfalls neu hinzu.

"Ich unterstütze den jetzt eingeschlagenen Weg des Parteivorstands. Es gibt keine Vorfestlegung, sondern eine offene Debatte über Tolerierung, Kooperation oder Regierungsbeteiligung. Da muss erheblich was passieren, bis wir in eine wie auch immer geartete Regierungsbeteiligung eintreten können."